Aktuelle Nachrichten zur Kommunalwahl Laatzen

Der Status quo bleibt erhalten

Rot-Rot-Grün in Laatzen möglich

Die Kommunalwahl ist gelaufen – und hat den Status quo in Laatzen weitgehend gefestigt. In Laatzen können SPD, Grüne und Linke ihre Mehrheit behaupten.

Laatzen. Parteien und interessierte Bürger mussten sich in der Nacht zu Montag lange gedulden, bis erst spät nach Mitternacht feststand, wer es in die jeweiligen Räte geschafft hat. Im Gegensatz zu vielen anderen Städten der Region halten sich die Verschiebungen unter den Parteien in Grenzen: Weder in Laatzen, noch in Hemmingen oder Pattensen war die AfD bei der Ratswahl angetreten.

In Laatzen gibt es mit der Gemeinschaft Freier Wähler (GFW) eine neue Kraft im Rat. Die Wählergemeinschaft errang auf Anhieb zwei Sitze. Stärkste Fraktion bleibt die SPD mit 15 Sitzen, die ihr Mehrheitsbündnis mit den nun stärkeren Linken (zwei Mandate) und den etwas schwächeren Grünen (vier) fortsetzen kann. CDU und FDP legten beide leicht zu. Alle Parteien profitierten davon, dass die Piraten und RRP nicht mehr angetreten sind.

Bei der Wahl zur Regionsversammlung haben sich insgesamt fünf Kandidaten aus Laatzen und Hemmingen durchgesetzt: Wiedergewählt wurden Ernesto Nebot (SPD) und Angelika Rohde (CDU) aus Laatzen sowie Kerstin Liebelt (SPD) und Jan Dingeldey (CDU) aus Hemmingen. Die Pattenser Kandidaten gingen erneut leer aus. Ein Mandat errang auch die Laatzenerin Jessica Kaußen (Linke) – allerdings nicht für den Wahlbereich  8, zu dem Laatzen zählt, sondern für den Wahlbereich  2 (List, Vahrenwald).

Quelle: Leine-Nachrichten - J. Dorndorf