Aktuelle Nachrichten zur Kommunalwahl Laatzen

In Gleidingen wird CDU erstmals stärkste Kraft – Eine Ortsbürgermeisterpersonalie offen – GFW erhält Mandat

Die Ergebnisse der Ortsratswahl und die mögliche Besetzung der vier Laatzener Gremien stehen fest. Drei der vier Ortsbürgermeister werden wohl bleiben – nur in der eingestürzten SPD-Hochburg Gleidingen ist diese Personalfrage noch ungeklärt.

Laatzen. Erstmals seit Jahrzehnten ist in Gleidingen die CDU (46,3 Prozent) mit ihrem Spitzenkandidaten Rolf Pieper stärkste Kraft knapp vor der SPD (45,2 Prozent). Letztere hat zwei Sitze verloren und keine eigene Mehrheit mehr. Den neuen Bürgermeister könnte die SPD, die 2014 den Austritt von Ortsbürgermeister Peter Jeßberger verkraften musste und nun mit Silke Rehmert als Spitzenkandidatin angetreten ist, aber trotz des Patts stellen: mit einem Partner. Erstmals ist im Gleidinger Ortsrat mit den Linken eine dritte Partei vertreten. Der 64-jährige frühere Gewerkschaftssekretär Heinz-Dieter Böhm wird zum Zünglein an der Waage.

Rot-Rot-Grün in Laatzen möglich

Die Kommunalwahl ist gelaufen – und hat den Status quo in Laatzen weitgehend gefestigt. In Laatzen können SPD, Grüne und Linke ihre Mehrheit behaupten.

Laatzen. Parteien und interessierte Bürger mussten sich in der Nacht zu Montag lange gedulden, bis erst spät nach Mitternacht feststand, wer es in die jeweiligen Räte geschafft hat. Im Gegensatz zu vielen anderen Städten der Region halten sich die Verschiebungen unter den Parteien in Grenzen: Weder in Laatzen, noch in Hemmingen oder Pattensen war die AfD bei der Ratswahl angetreten.

In Laatzen gibt es mit der Gemeinschaft Freier Wähler (GFW) eine neue Kraft im Rat. Die Wählergemeinschaft errang auf Anhieb zwei Sitze. Stärkste Fraktion bleibt die SPD mit 15 Sitzen, die ihr Mehrheitsbündnis mit den nun stärkeren Linken (zwei Mandate) und den etwas schwächeren Grünen (vier) fortsetzen kann. CDU und FDP legten beide leicht zu. Alle Parteien profitierten davon, dass die Piraten und RRP nicht mehr angetreten sind.

Bei der Wahl zur Regionsversammlung haben sich insgesamt fünf Kandidaten aus Laatzen und Hemmingen durchgesetzt: Wiedergewählt wurden Ernesto Nebot (SPD) und Angelika Rohde (CDU) aus Laatzen sowie Kerstin Liebelt (SPD) und Jan Dingeldey (CDU) aus Hemmingen. Die Pattenser Kandidaten gingen erneut leer aus. Ein Mandat errang auch die Laatzenerin Jessica Kaußen (Linke) – allerdings nicht für den Wahlbereich  8, zu dem Laatzen zählt, sondern für den Wahlbereich  2 (List, Vahrenwald).

Quelle: Leine-Nachrichten - J. Dorndorf

Setzen SPD, Grüne und Linke ihr Mehrheitsbündnis im Rat fort? Am Tag nach der Kommunalwahl setzen SPD und Grüne deutliche Signale in Richtung der Linken. Rechnerisch wären allerdings auch andere Konstellationen denkbar.

Laatzen. Umständliches Taktieren ließen die beiden Bündnispartner am Montag aus – zu groß war wohl die Erleichterung darüber, dass es – trotz der Sitzverluste – wieder einmal für eine Mehrheitsbildung geklappt hat. „Grundsätzlich wäre der Wunsch der SPD, die vertrauensvolle Zusammenarbeit, die wir in den letzten Jahren hatten, fortzuführen“, sagte Ortsvereinsvorsitzende Luisa Oyen unmissverständlich. Auch Mathias Krüger, Co-Chef des Grünen-Ortsverbands Laatzen, macht aus seinen Sympathien keinen Hehl. „Prinzipiell können wir mit allen Parteien, die in Laatzen angetreten sind, sprechen. Nichtsdestotrotz fühlen wir uns da, wo wir in den letzten fünf Jahren gewesen sind, ganz gut aufgehoben“, sagt Krüger.

Großes Stühlerücken ist nicht zu erwarten.
In Laatzen wird es nach der Kommunalwahl kein großes Stühlerücken in Bezug auf die Wahlen der Ortsbürgermeister/Innen geben.

In Gleidingen kommt die Union auf 46,3 Prozent der Wählerstimmen, hat damit die Sozialdemokraten hinter sich gelassen. Eigentlich müsste Rolf Pieper neuer Ortsbürgermeister werden, aber dafür fehlt der Union die absolute Mehrheit. Es bleibt abzuwarten, ob sich die SPD mit den Linken arrangiert und Silke Rehmert (SPD) dadurch gewählt wird. Im persönlichen Vergleich schneidet Christdemokrat Pieper mit 23,3 Prozent der Stimmen besser ab als Silke Rehmert (18,8 %).

Eindeutig ist die Angelegenheit im Ortsteil Ingeln/Oesselse: Die Union hat 56,5 Prozent der wählerstimmen auf sich vereinigt, die Sozialdemokraten wurden von 35,1 Prozent und die Bündnisgrünen von 8,4 Prozent gewählt. Christdemokrat Heinrich Hennies dürfte Ortsbürgermeister bleiben.

Wenn in Rethen Sozialdemokraten und Bündnisgrüne weiter an einem Strang ziehen, wird Helga Büschking Ortsbürgermeisterin béiben. Die SPD hat 41,5 Prozent erreicht, die Union um ihre Spitzenkandidatin Hannelore Flebbe 33,6 Prozeent. Mit 12,7 Prozent schneidet die FDP sehr gut ab, die Bündnisgrünen weisen mit 12,1 Prozent ebenso ein gutes Resultat auf.

Spannend könnte es im Ortsrat Laatzen werden: SPD und Bündnisgrüne erreichen zusammen nicht ganz 50 Prozent (39,4 % bzw. 9,5 %). Die Union hat 36,3 Prozent geholt, die Liberalen schafften 6,7 Prozent, die Linke 4,3 Prozent und die GFW 3,5 Prozent. Es ist aber davon auszugehen, dass Amtsinhaber Alexander Muschal Ortsbürgermeister bleiben wird.

Quelle: Leineblitz.de https://www.leineblitz.de/aktuelles/datum/2016/09/12/wahl-wenig-verschiebungen-in-den-ortsraeten/

Trotz Verlusten bleibt in Laatzen die SPD mit 37,5% stärkste Kraft. Mit leichten Zugewinnen folgt die CDU mit 33,8%. Stark hier die GFW Laatzen mit 6,1%, LINKE und FDP können sich ebenfalls verbessern.

So setzt sich der Rat der Stadt Laatzen künftig zusammen:

SPD (15 Sitze): Dr. Miersch, Matthias direkt (Laatzen 1) McCallin, Katharina direkt (Laatzen 1) Stuckenberg, Bernd direkt (Laatzen 1) Herrmann, Petra direkt (Laatzen 1) Muschal, Alexander Liste (Laatzen 1) Sakhizada, Ali Reza Liste (Laatzen 1) Scheibe, Heinz Liste (Laatzen 1) Stendel, Hannelore Liste (Laatzen 1) Nebot Pomar, Ernesto direkt (Laatzen 2) Rehmert, Silke direkt (Laatzen 2) Riedel, Michael direkt (Laatzen 2) Oyen, Luisa Wilhelmina Liste (Laatzen 2) Seidel, Jonas Liste (Laatzen 2) Rupp, Lisa Liste (Laatzen 2) Blume, Matthias Liste (Laatzen 2)

CDU (14 Sitze): Dreyer, Christoph direkt (Laatzen 1) Guder, Siegfried Karl direkt (Laatzen 1) Derabin, Paul direkt (Laatzen 1) Novak, Annette Liste (Laatzen 1) Jackstat, Janine Liste (Laatzen 1) Hoppe, Thomas Liste (Laatzen 1) Bodenstab, Fabian Liste (Laatzen 1) Rohde, Angelika direkt (Laatzen 2) Fiedler-Dreyer, Gundhild direkt (Laatzen 2) Flebbe, Hannelore direkt (Laatzen 2) Jeßberger, Peter direkt (Laatzen 2) Lichy, Olaf Liste (Laatzen 2) Löhlein, Martin Liste (Laatzen 2) Janisch, Nils Liste (Laatzen 2)

GRÜNE (4 Sitze): Apportin, Gerd direkt (Laatzen 1) Krüger, Mathias Liste (Laatzen 1) Melletat, Andrea direkt (Laatzen 2) Asendorf, Regina Liste (Laatzen 2)

DIE LINKE. (2 Sitze): Kaußen, Jessica Liste (Laatzen 1) Wetzel, Ralf Liste (Laatzen 2)

FDP (3 Sitze): Klaus, Gerhard Liste (Laatzen 1) Münkner, Tobias direkt (Laatzen 2) Missun, Torben Liste (Laatzen 2)

GFW - Laatzen (2 Sitze): Kleen, Michael Liste (Laatzen 1) Faull, Uwe Liste (Laatzen 2)

Wer hält in Laatzen künftig die Fäden in der Hand? Bei der Wahl am Sonntag wurde nicht nur über die Zusammensetzung des Stadtrats und der Regionsversammlung abgestimmt. Auch die Ortsräte werden neu gewählt. Hier finden Sie alle Mitglieder der Ortsräte im Überblick.

Laatzen: Bernd Stuckenberg (SPD) Katharina McCallin (SPD) Alexander Muschal (SPD) Ruth Rangwich (SPD) Carsten Scholz (SPD) Hannelore Stendel (SPD) Hasan Haydar (SPD) Siegfried Guder (CDU) David Novak (CDU) Maximilian Last (CDU) Peter Glies (CDU) Arne Dohmeier (CDU) Gerd Apportin (Grüne) Britt Isabell Wischhusen (Grüne) Ralf Wetzel (Linke) Dirk Weissleder (FDP) Rainer Picht (GFW)

Rethen: Helga Büschking (SPD) Ernesto Nebot Pomar (SPD) Rita Heitsch (SPD) Matthias Blume (SPD) Heiko Schönemann (SPD) Hannelore Flebbe (CDU) Elke Heinrich (CDU) Martin Löhlein (CDU) Peter Friedsch (CDU) Carmen Karwehl (Grüne) Tobias Münkner (FDP) 

Ingeln-Oesselse: Heinrich Hennies (CDU) Andreas Aue (CDU) Gundhild Fiedler-Dreyer (CDU) Nils Janisch (CDU) Günter Sahm (CDU) Manfred Alexander Looß (CDU) Michael Riedel (SPD) Thomas Kasten (SPD) Renate Lochte (SPD) Mathias Nau (SPD) Wolfgang Zingler (Grüne)

Gleidingen: Silke Rehmert (SPD) Michael Cobau (SPD) Werner Kräft (SPD) Miriam Friedrichs-Seidel (SPD) Jonas Seidel (SPD) Rolf Pieper (CDU) Peter Jeßberger (CDU) Friedrich-Wilhelm Knust (CDU) Janine Jackstat (CDU) Sabine Lichy (CDU) Heinz-Dieter Böhm (Linke)

Quelle: HAZ.de http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Region/Laatzen

Am Sonntag wurde in Niedersachsen gewählt. Doch worüber konnten die Bürger in Laatzen und der Region eigentlich abstimmen? Wer durfte wählen, wer nicht? Welche Parteien standen zur Wahl? Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund um den Wahlsonntag.

Was wird gewählt?

In Hannover wurden die Regionsversammlung, der Rat der Stadt sowie die Stadtbezirksräte gewählt. In Pattensen standen neben der Regionsversammlung der Rat der Stadt Pattensen sowie die jeweiligen Ortsräte zur Wahl. Im Klartext: Die Bürger entscheiden, wer in den kommenden fünf Jahren in Pattensen bestimmen wird, wo es politisch lang geht. In der Regionsversammlung werden Dinge entschieden, die über die Stadtgrenzen hinaus von Bedeutung sind – Müll, öffentlicher Bus- und Bahnverkehr, Krankenhäuser oder Jugendhilfe beispielsweise. Die Räte der Städte und Gemeinden befassen sich mit den Angelegenheiten innerhalb ihres Gebietes. Dazu zählen die Planung von Wohn- und Gewerbegebieten, die allgemeinbildenden Schulen, Kindergärten, das Straßennetz, Kultur- und Sportförderung, um nur einen kleinen Ausschnitt zu nennen. 

Wann stehen die Ergebnisse fest?

Die Auszählung der Wahl begann unmittelbar nach Schließung der Wahllokale um 18 Uhr, symbolisiert durch das Auskippen der Wahlurnen. Bei Kommunalwahlen kann es sich bis gegen Mitternacht hinziehen, bis die endgültigen Ergebnisse feststehen. Hochrechnungen gibt es keine.  

Wer durfte wählen?

Wahlberechtigt waren in der Landeshauptstadt am 11. September rund 411.000 Personen. Vor fünf Jahren waren es 393.000. Rund 21.600 Personen waren erstmals bei Kommunalwahlen wahlberechtigt, gut 7.600 nahmen überhaupt zum ersten Mal an einer Wahl teil. Anders als bei Bundestags- und den meisten Landtagswahlen (Ausnahme Bremen) waren bei den Kommunalwahlen bereits 16-Jährige wahlberechtigt.

Und wer nicht?

Wer wählen wollte, musste seit mindestens drei Monaten im jeweiligen Wahlgebiet, in dem er wählen woltle, seinen Wohnsitz haben. Heißt: Wer erst kürzlich den Wohnort gewechsel hat, erhielt keine Wahlbenachrichtigung. Bürger mussten zudem ins Wählerverzeichnis eingetragen sein oder einen Wahlschein besitzen und durften nicht aufgrund einer zivil- oder strafrechtlichen Gerichtsentscheidung vom Wahlrecht ausgeschlossen sein.

Wie wurde gewählt?

Es gab je einen Stimmzettel für jede Wahl. Dabei konnten Sie, anders als bei Bundestags- und Landtagswahlen, auf jedem Stimmzettel drei Kreuze machen. Sie hatten für jeden Stimmzettel drei Stimmen! Dabei konnte jeder Wähler politisch streuen. Er konnte seine Stimmen entweder alle einer Partei oder einem Kandidaten geben, das nennt der Wahlfachmann kumulieren. Er konnte sie aber auch auf Parteien und Kandidaten verteilen, das heißt dann panaschieren.

Welche Parteien standen zur Wahl?

In Pattensen wollten 6 Parteien im Rat politisch mitreden SPD, CDU, GRÜNE, DIE LINKE., FDP, GFW - Laatzen.

Gibt es eine Fünf-Prozent-Hürde?

Die Parteien und Einzelbewerber mussten anders als bei Landtags- und Bundestagswahlen keine Fünf-Prozent-Hürde beim Stimmenanteil überspringen, um in ein Gremium einzuziehen. Bei der Wahl zur Regionsversammlung reichten dafür rund 1,3 Prozent der abgegebenen Stimmen, beim Rat der Stadt Hannover knapp 1,6 Prozent. 

Quelle: HAZ.de http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Fragen-und-Antworten-zur-Kommunalwahl-in-der-Region-Hannover

Am 11. September 2016 finden – neben der Wahl zur Regionsversammlung der Region Hannover – die Wahlen zum Rat und zu den Ortsräten der Stadt Laatzen statt.

Die Wahlzeit ist gesetzlich auf die Zeit von 8.00 bis 18.00 Uhr festgelegt.

Der DGB Ortsverband Laatzen in der Region Hannover hat am 25 August 2016 in der Gaststätte “Alt Laatzen” Auf der Dehne ein Politik Speed-Dating veranstaltet

Alle SpitzenkandidatInnenn, die bei der Kommunalwahl kandidieren, waren anwesend und standen unseren Gästen in 4 Geprächsrunden für Fragen und Diskussionen zur Verfügung. Die Besucher konnten alle 10 Minuten die Politikertische wechseln, so dass sie genügend Zeit hatten, die Standpunkte und Meinungen der 6 anwesenden Parteien kennen zu lernen und mit den Politikern zu diskutieren.